Frieden im Herzen – Frieden auf Erden
Wir wünschen uns Frieden. Wir wünschen uns ein gutes Miteinander, ein harmonisches Zusammensein. Wir wollen es gut haben, in der Familie, bei der Arbeit, in der Nachbarschaft. Und doch gelingt es häufig nicht.
Nun ist Weihnachten. Das Fest, an dem viele Menschen zusammenkommen, wo man besonders viel Wert auf ein friedliches Zusammensein legt. Doch leider klappt dies nicht immer so, wie erhofft. Es wird versucht nett und freundlich zu sein, man unterdrückt vielleicht das ein oder andere Wort und lächelt nett dem Gegenüber zu, obwohl es einem gar nicht danach zumute ist. Doch irgendwann lässt sich diese künstliche Fassade nicht mehr aufrechterhalten und es kracht. Das eine Wort gibt das andere und vorbei ist es mit der stillen Nacht.
Still war es damals auf dem Feld, wo die Hirten mit ihren Herden weilten. Doch dann kam ein Engel vom Himmel herab und erzählte den Hirten, dass in dieser Nacht der Retter der Welt geboren wurde. Viele weitere Engel kamen dazu und sie lobten Gott und sprachen vom Frieden auf Erden.
Als die Engel wieder verschwunden waren, machten sich die Hirten auf den Weg, um den erwähnten Retter zu sehen. Und sie fanden Maria und Josef in einem Stall und Jesus in einer Futterkrippe liegend, genau so, wie der Engel es ihnen gesagt hatte.
So war es damals. Und wie geht es uns heutzutage mit dieser Geschichte? Glauben wir an Engel? An Engel, die zu uns Menschen sprechen können? Glauben wir an Gott? Glauben wir, dass es noch mehr gibt, als wir es mit unseren körperlichen Augen sehen können? Und vor allem, glauben wir an Jesus Christus, Gottes Sohn, unseren Retter? Wenn ja, dann können wir an unserem festlich geschmückten Tisch sitzenbleiben und dankbar dafür sein. Glauben wir es nicht, dann sollten wir über diese Geschichte nachdenken, um zu erkennen, dass Jesus tatsächlich existierte und auch immer noch existiert. Er ist es, der unser Retter ist, er ist es, der uns Frieden bringen will.
Vielleicht fragen Sie sich jetzt, warum es dann trotzdem auf der Welt Kriege gibt und es nicht friedlich zugeht? Das liegt daran, dass wir Jesus Christus vergessen haben. Wir hängen unser Herz an irdische Dinge, doch die bringen uns keinen Frieden, sondern machen uns lediglich kurzzeitig Freude. Wirklichen Frieden kann uns nur Jesus Christus geben. Erst wenn wir „ja“ zu Jesus sagen und unser Herz für ihn öffnen, erst dann kann sein Frieden bei uns einziehen, ein Frieden, der größer und tiefer ist als der irdische Frieden. Wenn wir diesen Frieden in uns spüren, dann funktioniert auch das Miteinander, das Miteinander am Weihnachtsfest, im Alltag und auch in der Welt, denn Jesus spricht: „Meinen Frieden gebe ich euch, einen Frieden, den die Welt euch nicht geben kann.“ Daher öffnet euer Herz, damit der Friede von Jesus in euch einziehen kann und sich dieser Friede dann von Mensch zu Mensch weiterverbreitet und damit Friede auf Erden werden kann.
Diesen Frieden auf der Welt und in jedem Einzelnen wünsche ich Euch.
Frohe Weihnachten
Ilona Anderegg Dezember 2025




